Wie du es schaffst einen Mama-Alltag nach deinen Vorstellungen zu gestalten

Wie du es schaffst einen Mama-Alltag nach deinen Vorstellungen zu gestalten

Du hast sicher das ein oder andere Vorhaben, welches du gerne umsetzten möchtest. Vielleicht hast du es auch schon gestartet, aber nach einigen Tagen wieder fallen gelassen. Mir ging es kurz nach der Geburt unserer Tochter häufiger so. Ich dachte ich muss doch wieder mehr Sport machen, ich muss es hinbekommen wieder gesund und frisch zu kochen und und und…

Ich dachte ich muss…

Was ich mir allerdings nicht wirklich überlegt hatte, ist, dass ich mir versteckt hinter der Ausrede „Ich habe ein kleines Baby, gehe Teilzeit arbeiten und habe keine Zeit dafür“ mir eine Komfortzone geschaffen hatte. Meine Ausrede ging mit der Zeit in meinen Sprachgebrauch über. Wenn eine Freundin fragte, sollen wir uns nochmal treffen, antwortete ich oft: „Ich habe momentan keine Zeit!“ Das fand ich ziemlich erschreckend, da ich mich ja gerne mit ihr treffen wollte. Und meinen Alltag nach meinen Vorstellungen und Vorlieben gestalten wollte.

 

Kennst du dieses Modell der „Persönlichkeitsentwicklung“?

Es passt nicht nur für berufliche Entwicklung, sondern auch für private, für große und kleine Veränderungen.

 

Diese von mir geschaffene Komfortzone war jedoch alles andere als positiv und gut für mich. Ich fühlte mich nicht besonders wohl in meiner Haut.  Ich war nicht ausgeglichen und merkte das vor allem an meiner Stimmung. Denn ich war unzufrieden und schneller auf die Palme zu bringen. Der Mamaalltag und die Vereinbarkeit zum Beruf, das forderte mich wirklich und ich merkte wie ich immer weniger Energie hatte. Ich wollte unbedingt etwas ändern und überlegte mir, wie ich aus diesem Hamsterrad rauskomme.

 

Ich wollte unbedingt etwas ändern und überlegte mir, wie ich aus diesem Hamsterrad rauskomme.

Als erstes habe ich mir dann überlegt, was ich NICHT mehr möchte! Und welche Gewohnheiten ich an dieses Verhalten geknüpft hatte. Dann habe ich mir überlegt, was mir und meinem Körper wirklich gut tut und was mir Energie schenkt und Lebensfreude liefert. Daraus habe ich mir dann neue Gewohnheiten geschaffen. In der Theorie klingt das einfach sich neue Gewohnheiten zu überlegen, nur im Alltag nicht so einfach konsequent daran zu denken und umzusetzen.

Was mir unglaublich viel geholfen hat ist die Anker- Methode. Immer, wenn ich etwas mache, was ich sowieso jeden Tag durchführe verknüpfe ich das mit einer neuen Gewohnheit.

 

Die Anker Methode

Hier ein Beispiel für einen Anker bzgl. Wohlbefinden:

Ich möchte mehr Wasser trinken. (Ca. 1,5 Liter habe ich gut geschafft, für mich sind jedoch 2-2,5 Liter gesünder)

Kaffee trinke ich sehr gerne in der Regel ca. 3 Tassen am Tag. Also habe ich mir zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser dazu genommen.

Mein Anker war also Kaffee = Glas Wasser!

 

Noch ein Beispiel zum Thema Entspannung:

Ich arbeite mittlerweile auch viel am Computer und sitze lange. Immer wenn ich ein größeres To Do abgeschlossen habe hüpfe ich eine Runde (5 Min.) auf unserem kleinen Trampolin. Atme tief durch und strecke mich dabei.

Anker: Arbeitsprozess abgeschlossen = kurze aktive Pause

 

Ein Beispiel zum Thema gesund Essen:

Immer wenn es Müsli zum Frühstück gibt, gibt es dazu jetzt ein Stück Obst. Immer wenn ich ein Käsebrot zum Frühstück esse, gibt es darauf Gurke und Tomate. Wenn ich einen Salat zubereite, kommen dort min. 3 verschiedene Gemüsesorten rein. So habe ich über unterschiedliche Anker mein/unser Obst und Gemüse Pensum erhöht ohne, dass ich zwanghaft darüber nachdenken muss wie und wann ich jetzt gesund esse.

 

Einen weiteren Anker in Bezug auf Gelassenheit im Familienalltag:

Im Alltag kam es bei mir leider häufiger vor, dass ich in Bezug auf unsere Tochter oft „NEIN“ benutzt habe. Dieses pauschale Nein, was schon auf den Lippen liegt, ohne darüber nach zu denken. Danach kam dann meist das schlechte Gewissen, warum habe ich jetzt eigentlich Nein gesagt? Und natürlich folgte die Diskussion mit meiner Tochter. Ich will nicht damit sagen, dass ich jetzt zu allem Ja sage, aber ich denke bevor ich eine Antwort gebe über meine Antwort nach. Grundsätzlich ein normaler Prozess! Du kennst es als Elternteil jedoch bestimmt auch, dass man an manchen Tagen einfach das Nein (irgendwie ohne Grund) benutzt. Und dann ist Stress vorprogrammiert.

 

Deshalb hier mein Gelassenheits-Anker:

Möchte meine Tochter irgendetwas machen und fragt mich, dann stelle ich mir als erstes die Frage: WARUM NICHT? Bleibt es ein klares Nein, aus relevanten Gründen, dann ist das so! Dann kann ich es auch argumentieren und erklären. Ist es KEIN klares Nein, dann sage ich JA. Das schenkt mir unglaublich viel Gelassenheit und meiner Tochter, die ein oder andere Situation mehr in der sie sich ausprobieren kann und Erfahrung sammelt. Ich verzichte in dem Moment auf den Stress mit ihr. Wohl wissend, dass viele Vorhaben ihrerseits schnell ausprobiert sind und ein Streit mit ihr länger andauern würde. Und freue mich daran, dass sie wieder eine Möglichkeit gefunden hat, Erfahrung zu sammeln.

 

Solche Anker gibt es in allen Lebensbereichen zu allen Vorhaben und zu allen Situationen.

Sie haben mir bis heute (jetzt 5 Jahre her) sehr geholfen und ich hinterfrage mich nun regelmäßig, ob mir die Dinge die ich täglich mache gut tun und mir helfen. Da ich selbst so überzeugt davon bin und gut damit fahre, habe ich diese Methode in meine Coachings aufgenommen. In meinen Coachings helfe ich dabei, genau herauszufinden was man sich aus tiefstem Herzen wünscht. Welches Ziel, welchen Wunsch man hat. Und dann wird dieser unter anderem mit der Anker Methode einfach umgesetzt.

Du bist herzlich eingeladen deine aktuellen Herausforderungen mit mir zu besprechen.

Dazu biete ich dir ein 30 Minuten Gespräch an (natürlich kostenfrei). Lass uns darin besprechen, was du gerne verändern willst und wir legen für dich passend deine ersten Maßnahmen fest. Damit du dich rundum wohl fühlst und im hektischen Familienalltag Energie und Zeit für dich übrig bleibt!

>Hier kannst du dich für ein Beratungsgespräch bewerben!<

 

 

Ich freue mich auf dich

deine Jenny

 

 

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